Was denken Sie über autonomes Autofahren?

§ Aktuelle Rechtsprechung

 

 

Bußgeld: Im Ausland wird mehr verlangt!

 

 

Der Urlaub steht vor der Tür und viele fahren mit dem eigenen Auto in den Urlaub.

In Deutschland zahlt man bei Verkehrsverstößen vergleichsweise wenig. So bezahlt man

30 €, wenn man außerorts mit 20 km/h zu schnell erwischt wird. In der Schweiz oder

in den Niederlanden kostet das schon 165 €, in Italien 170 €.

 

Wer mit den Handy am Ohr in Italien telefoniert zahlt 160 €, in den Niederlanden

sogar 230 €. Der Spitzenpreis für einfaches falsches Parken ist in Spanien 230 €.

In Deutschland sind es 70 € und dafür muß man schon auf der Autobahn parken.

 

Bei fehlerhaften Bußgeldbescheiden rät der ADAC, unverzüglich Einspruch zu

einzulegen und sich rechtlichen Rat zu holen!

 

Fußgänger darf Vorrecht am Zebrastreifen nicht erzwingen

 

 

 

Das Oberlandesgericht München (AZ.: 10 U 750/13) gab einen Fußgänger

25 % Mitschuld am Unfall. Der Mann hatte im Dunkeln einen Zebrastreifen

überquert. Es kam zu einen Unfall mit einem Auto. Das hatte sich mit unver-

minderter Geschwindigkeit von etwa 50 km/h dem Übergang genähert. Der

Fußgänger konnte das Auto laut Gutachten lange genug vorher sehen und

hätte den Unfall vermeiden können.

 

An Überwegen dürfen Fußgänger ihr Vorrecht weder erzwingen, noch

achtlos die Straße überqueren – besonders nicht bei Dunkelheit.

 

Autofahrer; Einen Meter Seitenabstand zum Fußgänger einhalten

 

 

Im Beschluss des Oberlandesgerichts Karlsruhe (AZ.: 9 U 9/14) gilt dies

auch, wenn der Autofahrer nur Schrittgeschwindigkeit fährt. Das Gericht

gab in diesem Beschluss einer Fußgängerin Recht.

 

Die Klägerin war auf einer Straße ohne Fußweg unterwegs. Ihr kam ein

PKW mit sehr geringer Geschwindigkeit entgegen. Als beide auf gleicher

Höhe waren, sprang auf einen an der Straße grenzenden Grundstück ein

bellender Hund gegen den Zaun. Die Frau erschreckte und trat einen

Schritt zur Seiten und wurde vom PKW erfaßt.

 

Das Oberlandesgericht befand, der Autofahrer war im vollen Umfang

schuldig, da er keinen ausreichenden Sicherheitsabstand zur Fußgängerin

eingehalten hatten. Diese träfe wegen ihrer Schrecksituation keine Schuld.