Wildunfall

Wildwechsel

 

Die Paarungszeit beginnt

 

Im Juli und August sollten Autofahrer auch tagsüber mit Wildwechsel auf den

Landstraßen rechnen. Es ist jetzt beim Rehwild Paarungszeit. Deshalb sollten

Autofahrer an unübersichtlichen Stellen, zum Beispiel Feld- oder Waldrändern

vorsichtig und vorausschauend fahren.

 

Was mache ich, wenn Wild die Straße kreuzt?

 

Sollte ein Tier die Straße überqueren, so muss man mit nachfolgenden Tieren

rechnen, da viele Tiere in Gruppen unterwegs sind. Viele einheimische

Wildarten sind in Familienverbänden unterwegs. Dazu gehören nicht nur das

Rehwild, sondern auch Wildschweine, Rot- und Damwild.

 

Wie schnell soll ich fahren?

 

In Zeiten des Wildwechsels sollte man nicht immer die Höchstgeschwindigkeit

ausreizen. Bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h kann ein Autofahrer das

Fahrzeug noch rechtzeitig zum stehen bringen, wenn er ein Tier in 60 Meter

Entfernung sieht. Bei Tempo 100 reicht der Bremsweg nicht mehr. Das

Fahrzeug trifft dann mit einer Geschwindigkeit von 61 km/h auf das Tier.

 

Was mache ich bei einen Wildunfall?

 

Sollte es doch zu einen Zusammenstoß mit einem Tier kommen, so ist die

Polizei zu verständigen. Auch wenn das Tier scheinbar unverletzt flüchtet.

Die Polizei verständigt dann den zuständigen Jäger, der mit Hilfe seines

Hundes die Spur des verletzten Tieres aufnimmt und es notfalls von seinen

Leiden erlöst.

 

Werden gefährliche Stellen markiert?

 

An Stellen mit häufigen Wildwechsel steht meist ein Schild „Vorsicht Wildwechsel“

Auch werden oft von Jägern Stellen, welche Tiere häufig zum queren der Straße

benutzen und Unfallstellen mit mobilen Warnschildern markiert.

 

Blaue Reflektoren an den Straßenpfosten sollen außerdem das Wild abschrecken.

 

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